Ich kenne das Gefühl
Alles geben – und trotzdem spüren: es reicht nicht.
Ich war Managerin in einem internationalen Technologiekonzern – im Technikbereich und im Sales. Branchen, in denen Frauen selten waren und in denen ich gelernt habe, was es bedeutet, doppelt so viel leisten zu müssen, um halb so viel Anerkennung zu bekommen.
Ich habe funktioniert. Geliefert. Mich bewiesen.
Und irgendwann hab ich mich gefragt: Für wen eigentlich? Und wer bin ich, wenn ich aufhöre zu liefern?
Der Moment, der alles verschoben hat
Irgendwann wurde ich nur noch zu den wöchentlichen Meetings geholt, in denen es um die nächsten Abbaumaßnahmen ging. Die Arbeit wurde mehr. Die Anerkennung blieb aus. Ich war überarbeitet und massiv unterbezahlt.
Da hab ich angefangen zu verstehen, für wen ich das eigentlich tue.
Was mir in dieser Zeit nebenbei auffiel: die wenigen Frauen, die es überhaupt so weit geschafft hatten, arbeiteten oft nicht miteinander – sondern aneinander vorbei. Eine Begleiterscheinung. Aber eine, die mir lange im Kopf geblieben ist.
Der Weg zur Antwort war nicht geradlinig. Aber er hat mich dorthin geführt, wo ich heute bin.
Warum ich heute begleite
Ich begleite heute Frauen, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, gesehen werden zu wollen – und gleichzeitig nicht zu wissen, wie man aufhört, sich zu verstecken hinter Leistung, Stärke und Funktionieren.
Was mir damals gefehlt hat, war jemand, der mich wirklich sieht. Nicht meine Leistung. Mich.
Das ist es, was ich meinen Klientinnen geben möchte.
Wer ich heute bin
Heute führe ich parallel zum Coaching ein eigenes Unternehmen im Bereich Klimatechnik. Nicht weil ich muss – sondern weil ich eine Frau bin, die in mehreren Welten zuhause ist. Die weiß, wie es sich anfühlt, zwischen Zahlen, Verantwortung und dem eigenen Innenleben zu navigieren.
Mit 40 habe ich meinen MBA in England gemacht. Nicht weil jemand das von mir erwartet hat. Sondern weil ich es wollte.
Ich kenne beide Seiten – die Welt, in der Leistung zählt, und die, in der es darum geht, gesehen zu werden statt zu funktionieren. Genau das bringe ich in meine Begleitung mit.
Wie ich arbeite
Ich arbeite klar und direkt – ohne zu drängen. Ich stelle keine vorgefertigten Lösungen bereit, weil ich weiß, dass jede Frau ihre eigene Geschichte mitbringt.
Ich empfehle nur Zugänge, die ich selbst gegangen bin. Und ich begleite nur Prozesse, hinter denen ich persönlich stehe.
Wenn du dich gemeint fühlst
Wenn du spürst, dass da jemand ist, der dich versteht – meld dich. Das erste Gespräch ist unverbindlich. Und oft schon ein erster Schritt.
