Beides – das ist jetzt ganz sicher Ihre Antwort! Wer möchte das nicht? Geht das überhaupt? Das ist jetzt vielleicht Ihre nächste Frage. Ja, sage ich von ganzem Herzen, das geht ganz bestimmt. Es kommt nur darauf an, ob Sie es auch tatsächlich wollen. Sie wollen auch? Ganz klar – nun, dann schauen wir einmal, welche „Verhinderer“ es gibt, die Sie daran hindern, reich zu werden.
Was meine ich nun mit „tatsächlich wollen“? Oft meinen wir, etwas wirklich zu wollen, sind in unserem Innersten jedoch auf Abwehr eingestellt – auch Verhinderer oder negative Glaubenssätze genannt. Nicht immer nehmen wir diese bewusst wahr – sie schlummern sozusagen tief und fest in unserem Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein wiederum steuert unser tägliches Leben. Alles, was wir jemals erlebt haben, ist dort abgespeichert und hat damit großen Einfluss auf unser Leben, unsere Entscheidungen sowie darauf, wie wir reagieren, denken und fühlen. Das bedeutet auch, dass rund 95 % unseres Lebens und unserer Reaktionen aus dem Unterbewusstsein kommen.
Ein weiterer Fakt ist, dass unser Denken eher auf Negatives – auf Mangel – als auf Positives und somit auf Fülle ausgerichtet ist. Das stammt noch aus der Zeit, als Menschen jagen mussten und alles zusammenhielten, um zu überleben. Viele sagen: „Ich bin ein positiver Denker“, und im nächsten Moment lästern sie schon über dieses und jenes. Trotz alledem wird gebetet und gehofft, jedes Seminar und jedes Buch über positives Denken verschlungen – dabei wird oft außer Acht gelassen, dass positives Denken nur dann funktioniert, wenn wir auch tatsächlich daran glauben. Nicht nur an das positive Denken an sich, sondern an das, was wir so gerne verändern möchten. Eine Veränderung herbeizuführen gelingt also nur dann, wenn Sie zu 100 % überzeugt sind – mit jeder Faser Ihres Daseins (Unterbewusstsein!).
Das Gesetz der Fülle besagt (Tepperwein, Mai 2002), dass uns die Fülle des Lebens als unser geistiges Erbe zusteht. Das bedeutet, dass wir auf alles ein Recht haben – egal ob Reichtum, Erfolg, liebevolle Beziehungen oder Gesundheit, was immer für Sie Fülle ausmacht. Wir müssen nur erkennen, dass es lediglich unser begrenztes Denken ist, das es uns so schwer macht, uns auch wirklich reich zu fühlen. Unsere Gedanken steuern unser Leben. Wenn Sie heute zum Beispiel nur daran denken, wie viele unbezahlte Rechnungen sich bei Ihnen stapeln, dann ist auch das eine Form von Fülle – eben die Fülle an unbezahlten Rechnungen. Oder Körperfülle. Oder was auch immer Sie gerne anders hätten.
Es liegt an unserer Aufmerksamkeit und an unseren Gedanken, welche Form von Fülle wir in unserem Leben manifestieren.
Unsere Einstellungen bzw. Prägungen behindern uns oft darin, die Fülle um uns herum zu erkennen. Nicht nur das – häufig meinen wir sogar, wir hätten es nicht verdient, glücklich, reich oder gesund zu sein. Irgendetwas müssen wir ja wohl angestellt haben, warum wir nicht glücklich und reich sein dürfen. Letztendlich ist es doch so, dass alles, was uns widerfährt, das Potenzial hat, uns wachsen zu lassen. Ändern wir unsere Sichtweise, erfahren wir durch jedes Ereignis Wachstum – und Wachstum ist Fülle. Das Gesetz der Fülle kann nur dann wirksam werden, wenn wir uns selbst als Kanal dafür sehen: als Kanal, durch den sich Fülle manifestiert.
Wie kommen wir nun aber von Mangel in die Fülle?
Zuallererst ist es am wichtigsten, den eigenen Fokus zu verändern. Hören Sie auf, sich am Mangel festzuhalten. Anerkennen und akzeptieren Sie, wie es gerade ist (ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das gerade am Anfang ist). Richten Sie Ihr Bewusstsein auf das Gute in Ihrem Leben. So bekommen Sie mehr vom Guten und weniger vom Mangel.
Ein wesentlicher Schlüssel ist, dass Sie sich in Dankbarkeit üben. Seien Sie dankbar für das, was Ihnen vom Leben gegeben wurde und was das Leben jeden Tag für Sie bereithält. Auch wenn es Ihnen gerade nicht gut gehen sollte – auch dahinter verbirgt sich ein Geschenk. Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag unter:
Manche Geschenke sind einfach…
Machen Sie sich bewusst, wo Sie bereits in Fülle leben – egal, was es ist. Seien es Umarmungen, Komplimente, Nähe, Bequemlichkeiten usw. Worum es sich handelt, ist im ersten Moment zweitrangig.
Ego und positive Fülle passen nicht zusammen. Das Ego neigt dazu, an allem Möglichen anzuhaften – insbesondere an Begrenzungen, Vorstellungen und Erwartungen. Fülle selbst verbindet sich jedoch nur mit Egolosigkeit. Einfacher ausgedrückt: Befreien Sie sich von Ihren Erwartungen, wie sich etwas erfüllen soll.
Darüber hinaus gibt es noch eine Menge zu tun und herauszufinden. Sie möchten mehr darüber wissen? Dann kontaktieren Sie mich einfach unter:
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